3. Advent

~.~ dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung da Backmatte selbst gekauft ~.~

Noch immer werden die Tage kürzer und die Dunkelheit kommt jeden Tag früher. Deshalb habe ich heute mal eine Beschäftigungsidee für drinnen. Ihr braucht dazu nicht viel: ein Handtuch, einige Leckerchen und euren Hund.

Kann euer Hund schon ein bisschen abwarten, darf er gerne zusehen. Ihr breitet das Handtuch vor euch aus und verteilt ein paar Leckerli darauf. Dann rollt ihr das Handtuch auf. Kennt euer Hund das Spiel noch nicht, legt ihr im die Handtuch-Wurst hin und er darf das Handtuch wieder entrollen und die Leckerli „befreien“. Nach und nach könnt ihr die Schwierigkeit steigern, indem die Rolle fester gewickelt wird oder ihr die Wurst noch zu einem Knoten verschlingt. Auch die Größe des Handtuchs kann variiert werden.

Für alle, die noch ein neues Rezept für die Backmatte suchen, kommt hier noch eine tolle Resteverwertung für braune Bananen!

Braune Banane(n) mit einer Gabel zermatschen und mit Haferflocken oder Kokosnussraspeln zu einem streichfähigen Teig vermengen. In die Backmatte gestrichen und bei 150 Grad etwa 30 Minuten gebacken können sie gleich verfüttert werden.

Wer keine Backmatte besitzt, kann den Teig auch etwas fester anrühren und aufs Backblech streichen. Nach dem Backen einfach in Stücke schneiden oder brechen.

Da kein Ei im Teig verarbeitet wird, können die Kekse nach dem Backen noch weich sein. In diesem Fall empfiehlt sich noch eine Trocknung im Dörrautomaten für ein paar Stunden bei 70 Grad.

Zubereitung der Kokos-Banane-Leckerchen

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2. Advent

Heute wollen wir uns über die Gesundheit unterhalten. Besser gesagt über den Zustand, wenn die Gesundheit mal fehlt: heute möchte ich euch DAS Hausmittel bei Durchfallerkrankungen vorstellen.

Einfache Durchfallerkrankungen werden oft durch Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren ausgelöst. Im Prinzip ist das ein toller Mechanismus des Körpers. Denn die Eindringlinge werden vom Immunsystem im Darm erkannt und sofort „vor die Tür“ gesetzt, im Idealfall noch bevor sie sich großartig vermehren können. Damit einher geht jedoch auch ein Flüssigkeits- und Elektrolytverlust, der ausgeglichen werden sollte. Toll geht das mit der „Moro‘schen Karottensuppe“, die nicht nur den meisten Hunden schmeckt – sie ist für uns Menschen genauso hilfreich. 

Der Österreicher Ernst Moro hat in seiner Tätigkeit als Kinderarzt schon Anfang des 20. Jahrhunderts festgestellt, dass die lange gekochte Karottensuppe schnell, einfach zubereitet und sehr wirksam bei Durchfallerkrankungen ist. Durch das lange Kochen werden die Kohlenhydrate der Karotten zu Oligogalakturonoide umgebaut und genau die ziehen Giftstoffe und Krankheitserreger an und transportieren sie aus dem Körper. Außerdem liefert sie neben Flüssigkeit und auch Elektrolyte. Drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Kocht man auf einmal einen großen Topf, kann der Rest auch wunderbar in Einzelportionen eingefroren und so bevorratet werden.

Und hier ist das Rezept:
500 g Karotten waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Mit 1 TL Salz und 1 Liter Wasser aufkochen und bei mittlerer Hitze 60-90 Minuten köcheln lassen. Dann alles pürieren und mit Wasser wieder auf 1 Liter auffüllen.

Im Akutfall dem Hund mehrmals täglich nicht zu viel Suppe auf einmal anbieten. Und das hilft nicht nur den Vierbeinern, auch bei uns Zweibeinern funktioniert das 😉

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1. Advent

Gerade jetzt in der kalten, dunklen Jahreszeit fallen manche Spaziergänge vielleicht etwas kürzer aus als gewohnt. Um sie trotzdem interessant und ganz und gar nicht langweilig zu gestalten, habe ich heute eine Anregung für euch. Dieser Art der Beschäftigung sind die wenigsten Hunde abgeneigt – Fressen ist meistens gut und wenn man dazu die Nase noch einsetzen darf, sind die meisten Vierbeiner Feuer und Flamme. Das Spiel heißt bei mir „Leckerchen-Baum“ und ihr braucht dazu nur Futterstückchen (Kekse, Hartkäse, Leckerlis, Trockenfutter o.ä.), einen Baum mit grober Rinde und natürlich euren Hund.

Lasst den Hund am Anfang der Übung absitzen und zusehen, während ihr die Futterstückchen in die Zwischenräume der Rinde steckt. Auf euer Kommando darf der Hund sich alle Stückchen holen. Vielleicht müsst ihr am Anfang noch das eine oder andere Mal helfen und dem Vierbeiner zeigen, wo sich die restlichen Stücke befinden, das macht aber gar nichts. Mit wachsender Übung wird die Nase so fein, dass alle Stücke auch von alleine gefunden werden.

Paula liebt den Leckerchen-Baum!

Habt ihr nun keinen passenden Baum in der Nähe oder auf eurer Gassi-Runde, so könnt ihr natürlich auch Mauern oder solche großen Findlinge präparieren.

Leckerchen suchen geht (fast) überall 🙂

Wer Besitzer einer Backmatte ist, kann sich die passenden Leckerchen auch selbst backen. Für diesen Fall hab ich euch auch gleich noch Paulas Lieblingsrezept aufgeschrieben – es heißt BÄM, weil die Kekse so richtig schön im Backofen aus der Form springen.

1 Becher Hüttenkäse, 3 Eier, einen Schuss Öl und 200 g Kartoffelmehl gut verrühren und in die Backmatte(n) streichen. Bei 150° C etwa 30 Minuten im Backofen backen. Kekse in der Form etwas auskühlen lassen, umdrehen und die meisten Kugeln springen schon von alleine raus.

Sind alle Kugeln gebacken, trockne ich sie noch für 3-4 Stunden bei 70° C im Dörrautomaten, dass wirklich nichts schimmeln kann.

Bald ist Weihnachten…!

Nächste Woche ist es schon soweit: der erste Advent steht vor der Tür. Für alle vier Adventssonntage habe ich mir etwas für euch ausgedacht. Jede Woche gibt es eine kleine Idee oder eine nette Anregung, euch und eurem Hund die Adventszeit zu verkürzen und vielleicht auch etwas spannender zu gestalten. Es wird immer ein bisschen mit dem Thema Ernährung zusammenhängen, aber Essen geht ja immer – sagen zumindest die Labbis unter uns 😉